Weisheitszähne im Zweifelsfall belassen

Wurde früher dazu geraten, auch beschwerdefreie Weisheitszähne vorsorglich zu ziehen, sollten Zahnärzte heute diese Maßnahme nur noch vornehmen, wenn gesundheitliche Probleme drohen oder auftreten. Dies empfehlen die von verschiedenen zahnmedizinischen Fachgesellschaften und Institutionen kürzlich aktualisierten Leitlinien zur operativen Entfernung von Weisheitszähnen.

Die Weisheitszahn-OP zählt zu den häufigsten ambulanten Operationen. „Es ist bisher jedoch nicht bewiesen, dass das vorsorgliche Ziehen eines symptomfreien Weisheitszahns gesundheitliche Vorteile hat“, erklärt PD Dr. Frank Peter Strietzel von der Charité, Universitätsmedizin Berlin. „Es ist daher stets eine individuelle Entscheidung, ob Weisheitszähne im Mund verbleiben können oder ob es besser ist, sie zu entfernen.“ Zumal bei bis zu 80 % der jungen Erwachsenen in Europa einzelne Weisheitszähne gar nicht oder nur teilweise aus dem Kiefer herauswachsen, ohne dabei Probleme zu verursachen. Zahnmediziner sprechen von „retinierten“, also zurückgehaltenen, Zähnen.

Quelle: www.prodente.de

Der Weisheitszahn muss raus? Wer diese Operation lieber unter Vollnarkose machen lässt, wird von der BKK RWE unterstützt: Wir übernehmen bis zu 100 Euro der Kosten für die Vollnarkose. Mehr dazu unter https://www.bkkrwe.de/vollnarkose-bei-weisheitszahnentfernung.html.

Foto: © zinkevych - stock.adobe

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