Top 12 der Saisongemüse im Herbst

Wenn die Tage kürzer werden, haben die gesündesten Nahrungsmittel Hochsaison: Im Herbst können Sie noch einmal richtig genießen und Vitamine tanken. Hier die Top 12 der gesündesten Herbstgemüse.

Kürbis

Ob Hokkaido, Butternut- oder Muskatkürbis – endlich hat das herbstliche Gemüse wieder Saison! Das Kürbisfleisch ist sehr kalorienarm und kann aufgrund seiner guten Bekömmlichkeit hervorragend in der Diätküche als Schonkost oder für Kleinkinder zubereitet werden. Das Fleisch enthält viele Vitamine und Mineralstoffe. Kürbisse sind mit 300 mg/100 g Fruchtfleisch besonders reich an Kalium, das den Flüssigkeitshaushalt des Körpers reguliert.

Kohlrabi

Nirgendwo wird Kohlrabi so häufig verzehrt wie im deutschsprachigen Raum. Sorten wie der Rot-Blaue Blaro reifen besonders gut im Herbst. Das Gemüse versorgt den Körper mit wichtigen Vitalstoffen wie Vitamin A, C und K. Kohlrabi schmeckt wunderbar roh, paniert und gebraten als vegetarische Schnitzelalternative oder gekocht mit einer sahnigen Soße als Gemüsebeilage. Tipp: Verwerten Sie das nächste Mal auch die Kohlrabiblätter. Sie sind noch vitamin- und nährstoffreicher als die Knolle und können roh im Salat oder kurz blanchiert genossen werden.

Rote Bete

Das Pigment Betacyanin verleiht der Knolle ihre tiefrote Farbe. Laut Studien soll es sogar Krebszellen abwehren. Was die Nährstoffe angeht, so liefert Rote Bete von allem ein bisschen: Ballaststoffe, Eiweiß, Vitamin C, Vitamin B und Kalium.

Rettich

Vor allem in Bayern kommt das Wurzelgemüse gerne zur Brotzeit auf den Tisch und wird roh, mit etwas Salz bestreut, genossen. Das Salz rundet den würzigen Geschmack des Rettichs ab und mildert seine Schärfe. In fernöstlichen Ländern ist Rettich mit seinen immunstimulierenden Senfölen eine beliebte Zutat für Wokgerichte oder frische Frühlingsrollen.

Chinakohl

Ob roh, gebraten, gedünstet oder geschmort – der Kohl schmeckt in allen Varianten! Die Haupterntezeit ist im Oktober und November. Chinakohl ist ein perfektes Gemüse für eilige Köche, denn seine Zubereitung dauert gerade einmal fünf bis sieben Minuten. Tipp: Kurz blanchiert und anschließend eingefroren, hält sich der Kohl im Gefrierfach etwa vier Monate.

Paprika

Die farbenfrohe Schote gehört zu den vitaminreichsten Gemüsen überhaupt! Je nach Reifegrad enthält ihr Fruchtfleisch bis zu 400 mg/100 g Vitamin C. Grüne Paprika wird unreif geerntet, ist aber trotzdem genießbar. Gelbe und rote Paprika wird reif geerntet und hat deswegen mehr Aroma und Vitamine als die grüne Variante.

Rotkohl

Bei uns ist der feine Kohl in erster Linie als Beilage zu deftigem Braten und Klößen bekannt. Verarbeiten Sie Rotkohl aber auch gerne zu Rohkostsalaten, Suppe oder Gemüsepfannen. Das Gemüse enthält zum Beispiel Vitamin C, Vitamin K, Selen, Magnesium und Kalzium. Sein hoher Ballaststoffgehalt wirkt sich positiv auf die Verdauung aus und macht lange satt.

Staudensellerie

Staudensellerie schmeckt dank seines hohen Wassergehalts schön frisch und knackig. Besonders Figurbewusste lieben das Gemüse, es hat mit 15 Kalorien pro 100 g einen sehr niedrigen Energiegehalt. Da Staudensellerie nur wenige Kohlenhydrate enthält, ist er sogar perfekt geeignet für eine Low-Carb-Diät. Er enthält neben Vitaminen und Mineralstoffe auch ätherische Öle.

Pastinake

Das Wurzelgemüse schmeckt leicht süßlich, nussig und angenehm würzig. Das in der Pastinake steckende ätherische Öl verleiht dem Gemüse seinen würzigen Geschmack und hat eine leicht antibakterielle Wirkung. Mit rund 18 Milligramm pro 100 Gramm steuern Pastinaken auch einiges zu unserem täglichen Bedarf an Vitamin C bei. Außerdem enthält das Gemüse B-Vitamine und Mineralstoffe wie Kalzium und Phosphor.

Porree

Die im Porree enthaltenen, gesunden Senföle verleihen dem Zwiebelgewächs seine typische Schärfe und regen den Stoffwechsel an. Im Gemüsefach des Kühlschranks können Sie Porree bis zu zwei Wochen lang lagern.

Möhre

Ob sie nun Möhre, Karotte, Gelbe Rübe, Mohrrübe oder Wurzel genannt wird – das knackige Gemüse ist eine der beliebtesten Gemüsesorten der Deutschen. Sie ist zwar das ganze Jahr über aus heimischem Anbau erhältlich, das Angebot ist aber von September bis Dezember am größten. Tipp: Verzehren Sie Möhren immer mit einem kleinen Spritzer Öl. Nur so kann das in dem Gemüse enthaltene, fettlösliche Beta-Carotin vom Körper aufgenommen werden.

Wirsing

Wirsingkohl unterscheidet sich nicht nur optisch von Weiß- oder Rotkohl – er schmeckt auch deutlich feiner als seine robusten Brüder. Beim Einkauf sollten Sie darauf achten, dass sich die Köpfe locker öffnen lassen. Der Kohl sollte schön grün aussehen und nicht gelblich verfärbt sein. Im Kühlschrank bleibt Wirsing etwa drei Tage lang frisch und knackig.

Auch viele Salate haben im Herbst Hochsaison, darunter Rucola, Radicchio, Endivien, Eisberg-, Batavia-, Kopf- und Mini Romanasalat. Dies gilt auch für gesundes Obst: Himbeeren, Mirabellen, Brombeeren, Zwetschgen, Pflaumen (größer und rundlicher als Zwetschgen), Heidelbeeren, Apfel, Birne und Sanddorn gehören zum heimischen Superfood im Herbst.

Quelle: EAT SMARTER, Portal für ausgewogene Ernährung, Fitness und Gesundheit, www.eatsmarter.de

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