Teilnehmerrekord bei Drachenbootregatta

Zum achten Mal fand am 30. Mai 2015 das jährliche RWE- Drachenbootfestival auf dem Baldeneysee in Essen statt. Rund 700 Mitarbeiter in 28 gemischten Teams aus dem In- und Ausland nahmen daran teil.

Beim Drachenbootfahren zeigt sich besonders, dass ein Team nur erfolgreich sein kann, wenn alle im Takt paddeln. Am schnellsten war in diesem Jahr – und das schon zum dritten Mal in Folge – das Team Drachen ESSENz aus Ungarn, gefolgt von Gas Storage CZ aus Tschechien auf Platz 2 und Thunder-Volt aus Polen auf dem dritten Platz. Neben den farbenfrohen Drachenbooten war auch die Kleidung der Teilnehmer wieder ein Hingucker, schließlich wurden die originellsten Outfits prämiert.

Auch die BKK RWE war mit einem Stand vor Ort vertreten und informierte u. a. über ihre Extraleistungen.

Drachenbootsport: Geschichte einer Legende

In einem Drachenboot sitzen bis zu 20 Paddler in 10 Zweierreihen. Im Bug gibt ein Trommler den Takt an. Im Heck hält der Steuermann das Boot auf Kurs. Rennen werden i. d. R. über 250, 500, 1.000 oder 2.000 Meter ausgetragen.

Um den Ursprung der Sportart ranken sich viele Legenden: Die wohl bekannteste reicht zurück ins China des 3. Jahrhunderts v. Chr.: Nachdem Staatsmann Qu Yan wegen seiner Reformpolitik vom Königshof verbannt worden war, schrieb er in der Provinz Hunan eines der einflussreichsten Werke der chinesischen Dichtkunst: das Li Sao. Aus Verzweiflung über die Missstände im Land stürzte er sich am 5. Tag des 5. Monats in die Fluten des Flusses Mi Muo. Als seine Anhänger davon erfuhren, machten sie sich mit ihren Booten auf die Suche und trommelten, schlugen mit ihren Paddeln auf das Wasser und warfen Reis hinein, um die Leiche Qu Yuans vor den gefräßigen Fischen zu schützen. In China wird der Drachenbootsport heute von über 20 Millionen Sportlern ausgeübt. In Europa sind Deutschland, England und Italien die führenden Nationen.

Zurück