Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht

Manche Vorstellungen schiebt man am liebsten ganz weit von sich – dazu gehört auch das Szenario, nicht mehr selbstbestimmt entscheiden zu können und alleine nicht mehr handlungsfähig zu sein. Überraschend schnell können Sie aber - etwa unfall- oder krankheitsbedingt - auf Hilfe angewiesen sein. Wussten Sie, dass selbst die engsten Angehörigen wie die eigenen Eltern, Ehepartner, eingetragene Lebenspartner oder erwachsene Kinder in solchen Situationen nicht automatisch Entscheidungen für Sie treffen dürfen?

Dies ist im Grundgesetz so verankert: Ohne „Vertretungsmacht“ darf niemand für einen anderen Menschen Entscheidungen treffen, egal ob es zum Beispiel um Gesundheit oder Vermögen geht. Einzige Ausnahme: Eltern dürfen für ihre minderjährigen Kinder entscheiden. Deswegen sollten Sie sich rechtzeitig Gedanken über Möglichkeiten der Vorsorge machen.

Wer handelt für Sie, wenn Sie sich nicht mehr äußern können? Kommen lebensverlängernde Maßnahmen zum Einsatz? Wer regelt die Finanzen? Die BKK RWE informiert ausführlich über Anforderungen, Notwendigkeit und Voraussetzungen der drei wichtigsten Vorsorgedokumente: Vorsorgevollmacht, Betreuungsverfügung und Patientenverfügung und hat für ihre Versicherten einen Kooperationsvertrag mit vergünstigten Konditionen zur Online-Erstellung von Vorsorgedokumenten abgeschlossen.

Weitere Informationen: https://www.bkkrwe.de/betreuungsvorsorge.html

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