Meditation senkt Stresshormone

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23 % der Menschen in Deutschland sind laut Untersuchungen häufig gestresst. Dies begünstigt Erkrankungen, von Depression über Sucht bis hin zu Herz-Kreislauf-Krankheiten. Meditation verringert die innere Anspannung und auch das Stresshormon Kortisol im Körper. Das haben Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für Kognitions- und Neurowissenschaften in Leipzig anhand von Haaranalysen ermittelt. Die Kortisolmenge im Haar gibt Auskunft über das Ausmaß von Dauerstress. Achtsamkeitstraining und Meditation unterstützen Regeneration und Entspannung sowie soziale Fähigkeiten wie Aufmerksamkeit, Dankbarkeit und Mitgefühl.

Die Teilnehmer durchliefen ein neunmonatiges mentales Trainingsprogramm mithilfe westlicher und fernöstlicher mentaler Übungen – 30 Minuten täglich an sechs Tagen die Woche. Nach sechs Monaten war die Kortisolmenge in den Haaren der Probanden im Schnitt um 25 % gesunken. Die Forscher gehen davon aus, dass erst ein ausreichend langes Training zu den stressreduzierenden Wirkungen führt.

Quelle: www.cbs.mpg.de

Foto: © kite rin - stock.adobe

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