Erkältungszeit: Frösteln vermeiden

Eine gesunde Körpertemperatur fördert die Fähigkeit des Immunsystems, Viren zu bekämpfen. Nun ist auch wissenschaftlich belegt, was schon die Vorfahren wussten: Wer zu leichte Kleidung trägt und deshalb fröstelt, trägt ein deutlich höheres Erkältungsrisiko. Forscher der Yale-Universität haben sogar mehrere Gründe dafür gefunden.

„Bei normaler Körpertemperatur können sich Erkältungsviren nicht so gut vermehren, da infizierte Zellen schnell absterben und ein Enzym, das das Erbgut der Viren angreift, besser arbeitet“, erklärt Dr. Monika Niehaus. Sinkt die Gewebetemperatur, hemmt dies auch Schlüsselproteine der Immunabwehr (Interferone), sodass sich die Erreger leichter ausbreiten können.

Nicht nur das Warmhalten kann Erkältungen vermeiden helfen, sondern auch häufiges Händewaschen mit Seife und Wasser – und dies 20 Sekunden lang. Damit lassen sich Viren auf den Händen zumindest zu einem großen Teil beseitigen. „Eltern sollten mit ihren Kindern das Händewaschen üben – insbesondere nach der Toilette und vor dem Essen – und mit gutem Beispiel vorangehen. Sie sollten sie auch ermahnen, nicht mit ungewaschenen Händen an die Nase, in die Augen oder an den Mund zu greifen“, rät Niehaus.

Quelle:www.kinderaerzte-im-netz.de

Foto: Fotolia, Picture-Factory

Zurück