Drogenbeauftragte: Fastenzeit bewusst genießen

Am Aschermittwoch begann die 40-tägige Fastenzeit, die bis Ostern (20. April) andauert und bis in das 4. Jahrhundert n. Chr. zurückreicht. Sie ist unter anderem geprägt durch Innehalten, Achtsamkeit, ausgewogene, maßvolle und bewusste Ernährung und einen Verzicht auf Fleisch sowie Genussmittel wie Alkohol, Süßes, Snacks und Kaffee.

„Wer für sich ganz bewusst entscheidet, in der Fastenzeit beispielsweise auf Alkohol und Tabak komplett zu verzichten, kann ein ganz neues Bewusstsein für einen gesunden Lebensstil entwickeln. Mir geht es darum, dass sich die Menschen bewusst mit diesen Themen auseinandersetzen und eigenständig entscheiden“, so Marlene Mortler, Drogenbeauftragte der Bundesregierung. Die mit dem Aschermittwoch ausklingende Karnevalszeit habe einmal mehr deutlich gemacht, welche Gefahren mit dem übermäßigen Genuss von Alkohol einhergingen. So seien auch in diesem Jahr wieder viele Menschen mit Alkoholvergiftungen in die Krankenhäuser eingeliefert worden, darunter viele Jugendliche. Alleine 2012 wurden über 22.000 Jugendliche und junge Erwachsene im Alter von 15 bis 20 Jahren aufgrund einer Alkoholvergiftung stationär in einem Krankenhaus behandelt.

Neben der Drogenbeauftragten leistet auch die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung zielgerichtete Aufklärungsarbeit, wie etwa mit der Kampagne Alkohol? Kenn dein Limit!

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