Dänische Studie: HPV-Impfung verringert Risiko für Krebsvorstufen

HPV-Impfung

Die Impfung gegen das Humane Papillomavirus (HPV) verringert laut einer Analyse der Daten des dänischen Gesundheitsregisters das Risiko für Krebsvorstufen, die häufig zu Gebärmutterhalskrebs führen.

Dänische Wissenschaftler analysierten die Auswirkungen der HPV-Impfung in der ersten Geburtskohorte von dänischen Frauen, die als Mädchen eine kostenlose HPV-Impfung erhielten und im Alter von 23 Jahren zum Screening eingeladen worden waren.

Die Impfrate betrug in der ersten Geburtsgruppe (Jahrgang 1993) 91 % und in der zweiten Gruppe (Jahrgang 1983) weniger als 0,1 %. Eine Präkanzerose (Krebsvorstufe) wurde bei 4 % der 15.748 untersuchten Frauen des Geburtsjahrgangs 1983 und bei 3 % der 19.951 untersuchten Frauen des Geburtsjahrgangs 1993 festgestellt. Die Forscher errechneten ein um 30 % verringertes Risiko für Krebsvorstufen beim Geburtsjahrgang von 1993, bei dem Mädchen eine kostenlose HPV-Impfung erhielten, verglichen mit Frauen vom Geburtsjahrgang 1983, für die keine kostenlose Impfung angeboten wurde.

Die HPV-Impfung ist für alle gesetzlich versicherten Kinder und Jugendlichen kostenlos. Sie erfolgt zwischen 9 und 14 Jahren in Form von zwei Impfterminen im Abstand von mindestens 5 Monaten. Nachholtermine sind bis zum Alter von 17 Jahren möglich.

Tipp: Impfprogramm der BKK RWE

Die BKK RWE übernimmt die Kosten für die empfohlene HPV-Impfung für Mädchen und Jungen, ganz einfach über die Versichertenkarte. Darüber hinaus bietet sie nicht nur das gesamte gesetzliche Impfprogramm, sondern auch die Erstattung der Kosten für eine Reihe zusätzlicher Impfungen an, darunter alle empfohlenen Auslandsimpfungen und eine altersunabhängige Grippeimpfung sowie die Impfung gegen Gürtelrose. Mehr dazu unter www.bkkrwe.de/schutzimpfungen.

Quelle: www.kinderaerzte-im-netz.de

Bild: © vetre - stock.adobe

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