Auch wenig Sport beugt Krankheiten vor

Sport zählt zu den wirksamsten Strategien für ein langes und gesundes Leben. Dass es hierbei nicht auf Höchstleistungen, sondern vor allem auf Regelmäßigkeit ankommt, bewiesen australische Forscher: Einer Studie der University of Sydney zufolge können körperliche Aktivitäten von nur ein bis zwei Trainingseinheiten pro Woche schon ausreichen, um das Todesrisiko von Herz-Kreislauf-Erkrankungen sowie Krebs deutlich zu senken, auch bei Übergewichtigen und Menschen mit gesundheitlichen Risikofaktoren. Dies gilt auch dann, wenn man nicht die offiziell empfohlene Trainingsdauer erreicht: Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfiehlt, dass Erwachsene mindestens 150 Minuten pro Woche sportlichen Aktivitäten mit moderater Intensität nachgehen sollen oder zumindest 75 Minuten pro Woche ein sehr intensives Training absolvieren.

Im Vergleich zu sportlich nicht Aktiven war das allgemeine Sterberisiko bei „unzureichend“ Aktiven um 31 %, bei den „Wochenend-Kämpfern" (Sport an nur zwei Tagen der Woche) um 30 % und bei den regelmäßig Aktiven um 35 % niedriger. Das Sterberisiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen fiel um 37 bzw. jeweils 41 % geringer aus, für Krebs um 14 bzw. 18 bzw. 21 %. Die Ergebnisse bestätigen, dass auch geringer sportlicher Einsatz bereits hohe Gesundheitseffekte erreicht, wenn er regelmäßig stattfindet.

Quelle und weitere Informationen: http://www.ranke-heinemann.de

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Foto: Fotolia, pikselstock

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