Arzneimittel: Jeder Dritte möchte mehr Beratung

Ein Drittel der Bevölkerung in Deutschland wünscht sich mehr fachliche Ratschläge für die richtige Einnahme von Medikamenten. Diese Unterstützung soll in erster Linie vom Arzt oder Apotheker, aber auch vom Beipackzettel und Internetinformationen der Hersteller kommen. Zu diesem Ergebnis kommt eine repräsentative Meinungsumfrage des Deutschen Gesundheitsmonitors des Bundesverbands der Arzneimittel-Hersteller e. V. BAH im vierten Quartal 2016.

Geht es um die richtige Einnahme speziell von rezeptpflichtigen Medikamenten, richten sich schon heute die meisten Menschen nach den Empfehlungen des Arztes und Apothekers). Mehr als die Hälfte schaut auf den Beipackzettel. Außerdem richten sich Frauen besonders häufig nach ihren persönlichen Überzeugungen oder informieren sich bei Freunden und Bekannten. Männer dagegen recherchieren öfter im Internet. Bei leichten Erkrankungen wird generell eine fachliche Beratung in Apotheken geschätzt.

„Fast 90 % der Bevölkerung möchten wenigstens in Grundzügen wissen, was ein Arzneimittel im Körper macht. Wir sollten daher Patienten ausführlicher als bisher über die therapeutische Wirkung und Wirkweise von Medikamenten aufklären", sagt Dr. Hermann Kortland, stellvertretender Hauptgeschäftsführer des BAH.

Tipp: Arzneimittelberatung der BKK RWE

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Quelle: https://www.bah-bonn.de

Foto: Fotolia, Kadmy

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