Kinderwunsch

Exklusive Leistungen
für unsere Versicherten!

Ein Viertel der 20-50jährigen Paare sind ungewollt kinderlos. Die Gründe können sowohl medizinischer als auch seelischer Natur sein, auch äußere Faktoren wie Stress oder eine ungesunde Lebensweise können die Fruchtbarkeit beeinflussen. Eine ungewollte Kinderlosigkeit ist häufig auch eine Belastung für die Paarbeziehung.

Wir unterstützen unsere Versicherten in dieser Lebenssituation mit zusätzlichen Leistungen und Expertenrat.

Außerdem finden Sie im Informationsportal Kinderwunsch des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend umfassende Infomaterialien und eine umfangreiche Datenbank mit Beratungsstellen vor Ort. Darüber hinaus können Paare mit dem Förder-Check herausfinden, ob und wo sie einen finanziellen Zuschuss für eine Kinderwunschbehandlung beantragen können.

Künstliche Befruchtung

Nicht immer ist eine Schwangerschaft auf natürlichem Weg möglich. In manchen Fällen kann eine künstliche Befruchtung helfen. Die BKK RWE unterstützt ihre Versicherten dabei über die gesetzliche Leistung von 50 Prozent hinaus: Bei Durchführung einer In-vitro-Fertilisation IVF („Reagenzglasbefruchtung“) oder einer intrazytoplasmatischen Spermieninjektion (Injektion des Spermiums in die Eizelle) übernehmen wir für maximal 3 Versuche 100 Prozent der erstattungsfähigen Kosten je Versuch.

Voraussetzung ist, dass die Leistung durch einen Vertragsleistungserbringer durchgeführt wird. 50 Prozent der Kosten rechnet der Arzt direkt mit uns ab, für den Rest müssen Sie zunächst selbst aufkommen, wir erstatten Ihnen dann die entsprechenden Kosten. Leistungen aus Privatrechnungen oder zurückliegenden künstlichen Befruchtungen dürfen wir leider nicht übernehmen.

Bitte sprechen Sie uns an, bevor Sie die Leistung in Anspruch nehmen. Wir beraten Sie gern.

Der Gesetzgeber hat zu Jahresbeginn 2020 Leistungen zur Kryokonservierung (darunter versteht man das Aufbewahren u. a. von Eizellen oder Spermien durch Einfrieren in flüssigem Stickstoff) vor keimzellenschädigenden Behandlungen bei Krebs beschlossen. Die Umsetzung entsprechender Verträge der Krankenversicherungen sind zurzeit noch nicht abgeschlossen. Die BKK RWE bietet ihren Versicherten jedoch bereits jetzt unbürokratische Lösungen an – Betroffene wenden sich bitte vor einer Behandlung an uns, wir beraten Sie gern.

BKK-Kinderwunschkonsil

Ungewollt kinderlos - das BKK Kinderwunschkonsil unterstützt Betroffene mit Expertenrat

Ein Drittel der 20 bis 50-jährigen Paare ohne Kind sind laut einer Studie des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend ungewollt kinderlos. Für die Betroffenen stellt der unerfüllte Kinderwunsch eine große psychische Belastung dar. Auf der Suche nach dem „Warum?“ beginnt für die betroffenen Paare oft ein langer Weg zwischen gynäkologischen und urologischen Arztpraxen, Beratungsstellen und Kinderwunschzentren.

Für unsere Versicherten mit unerfülltem Kinderwunsch haben wir unsere Unterstützungsangebote ausgebaut: Erster Kontakt bei unerfülltem Kinderwunsch ist meist der Gynäkologe oder die Gynäkologin der Frau. Seit 1. April 2021 bieten zahlreiche Ärzte und Ärztinnen das BKK-Kinderwunschkonsil an. Im Rahmen dieses Programms erhalten Versicherte der BKK RWE eine passgenaue Versorgung auf dem Weg zum Wunschkind. Denn so individuell wie die Ursachen des unerfüllten Kinderwunsches sind, so individuell ist die Behandlung.

Telemedizin unterstützt den Weg zum Kind

Das neue telemedizinische BKK-Kinderwunschkonsil vernetzt niedergelassene Gynäkologen mit Experten der Reproduktionsmedizin, um Paare gezielt zu unterstützen und diesen unnötige Wege und Behandlungen zu ersparen. Das Programm umfasst eine enge strukturierte Zusammenarbeit zwischen Gynäkologen und Reproduktionsmedizinern über eine telemedizinische Infrastruktur sowie Online-Fragebögen. Ergänzt wird das Programm durch einen digital geführten Zykluskalender, der für die Frauen über die kostenlose App „Mein Frauenarzt“ verfügbar ist. In die App werden neben dem Zyklus auch Temperaturkurve und die Häufigkeit des Geschlechtsverkehrs eingetragen. So hat der behandelnde Gynäkologe oder die behandelnde Gynäkologin stets aktuelle Daten und kann im Austausch mit den Reproduktions-Experten einschätzen, was die Ursachen und die Therapiemöglichkeiten für die Kinderlosigkeit sein können.

Unerfüllter Kinderwunsch mit vielen Ursachen

Denn ein unerfüllter Kinderwunsch kann viele Gründe haben: Ein organischer Hintergrund, hormonelle Störungen, aber auch der Lebensstil können zu einer Verringerung der Fruchtbarkeit führen. Gemeinsam mit der Frauenärztin oder dem Frauenarzt beurteilen Paare bereits weit vor einer künstlichen Befruchtung, ob schon Verhaltensänderungen helfen können, schwanger zu werden. Damit lässt sich der Weg in ein reproduktionsmedizinisches Zentrum mit psychisch und physisch belastenden sowie kostspieligen Therapien gegebenenfalls vermeiden. Die Behandlung der Frau erfolgt im vertrauensvollen, gewohnten Umfeld der gynäkologischen Praxis. Die Behandlung ist durch das Kinderwunschkonsil nicht nur vereinfacht und verbessert, die Patientin und ihr Partner verlieren außerdem keine wertvolle Zeit auf dem Weg zum Wunschkind.

Sprechen Sie Ihren Gynäkologen oder Ihre Gynäkologin an, ob er oder sie am Programm BKK-Kinderwunschkonsil teilnimmt. Oder rufen Sie uns an, gern nennen wir Ihnen teilnehmende Ärztinnen/Ärzte.

BKK Kinderwunsch

Ein Viertel der 20 bis 50-jährigen Paare sind ungewollt kinderlos. Für die betroffenen Paare stellt der unerfüllte Kinderwunsch in der Regel eine große psychische Belastung dar. Wir möchten ungewollt kinderlose Paare unterstützen und haben zusammen mit dem Berufsverband für Reproduktionsmedizin Bayern (BRB e.V.) ein maßgeschneidertes exklusives Angebot entwickelt.

Das Programm wird in zahlreichen teilnehmenden Zentren bundesweit angeboten und umfasst folgende Leistungen über den gesetzlichen Umfang (GKV-Regelleistung) hinaus:

Paare können bei einer künstlichen Befruchtung über die Leistungen der Regelversorgung hinaus mit einem finanziellen Zuschuss der BKK RWE rechnen: So wird die Anzahl möglicher Behandlungsversuche von drei auf vier erweitert und die Altersgrenze der Frau wird auf das vollendete 42. Lebensjahr erweitert. Um das Risiko von Mehrlingsschwangerschaften infolge der künstlichen Befruchtung möglichst gering zu halten, werden bei der Behandlung durch die Vertragsärzte maximal zwei anstatt der üblichen drei Embryonen in die Gebärmutter übertragen.

Ein weiterer Zuschuss erfolgt für einen möglichen weiteren Transfer überschüssig befruchteter Eizellen aus einer vorgelagerten Stimulationstherapie (Kryozyklus). Zudem finanziert die BKK RWE eine längere Beobachtungszeit: Anstelle der üblichen zwei bis drei Tage bleiben der befruchteten Eizelle fünf Tage, um sich zu entwickeln (Blastozystenkultur), was die Wahrscheinlichkeit einer Schwangerschaft erheblich erhöht. Zuschüsse erhalten Versicherte auch, wenn sie medizinisch indiziert ihre Ei- oder Samenzellen vorsorglich konservieren.

Voraussetzung für die Teilnahme an diesem innovativen Vertrag ist lediglich eine Versicherung der Frau (von Vollendung des 25. bis Vollendung des 42. Lebensjahres) bei der BKK RWE. Der Antrag auf Genehmigung und die unterschriebene Teilnahmeerklärung müssen bei der BKK gemeinsam eingereicht und genehmigt werden. Die Teilnahme ist freiwillig und beginnt mit dem Tag Ihrer Unterzeichnung. An die Teilnahmeerklärung sind Sie ein Jahr gebunden. Ihr/-e programmteilnehmende/-r Arzt/Ärztin wird Sie umfassend über die Inhalte und Ziele des Programms aufklären.

Die Extraleistung der BKK RWE „Künstliche Befruchtung“ (siehe nebenstehender Reiter) gilt nicht für die zusätzlichen Leistungen aus diesem Vertrag: Eine 100prozentige Kostenübernahme für den 4. Versuch, für über 40-Jährige oder die Restkosten an Kryozyklus oder Blastozystenkultur ist nicht möglich.

Mehr Informationen zum Programm und eine Liste der teilnehmenden Zentren erhalten Sie auf der Website des BKK Landesverbands Bayern, BKK Kinderwunsch: Informationen für Versicherte.