Leistungen von A-Z

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Fahrkosten

Wir übernehmen die Kosten

  • für die Hin- und Rückfahrt bei stationärem Krankenhaus- oder Kuraufenthalt
  • für Rettungsfahrten zum Krankenhaus (auch wenn sich keine stationäre Behandlung anschließt)
  • für Krankentransporte, wenn aus medizinischen Gründen der Einsatz eines Krankentransportwagens erforderlich ist
  • für Fahrten zur ambulanten Behandlung, wenn dadurch eine Krankenhausbehandlung vermieden oder verkürzt wird.

Dabei sieht der Gesetzgeber eine Selbstbeteiligung von 10 % der Fahrkosten vor, mindestens 5 € und höchstens 10 €. Bei Rehabilitationsleistungen gilt diese Regelung nicht.

Fahrkosten zu einer ambulanten Behandlung

Fahrkosten zu einer ambulanten Behandlung dürfen wir nur in besonderen Ausnahmen - hierzu gehören bspw. Serienfahrten zu einer ambulanten onkologischen Chemo- oder Strahlenbehandlung - nach vorheriger Genehmigung übernehmen. Bitte sprechen Sie uns dazu an, wir beraten Sie gern.

Ohne vorherige Genehmigung übernehmen wir die Fahrkosten zu einer ambulanten Behandlung, wenn gemäß ärztlicher Verordnung

  • der Versicherte einen Schwerbehindertenausweis mit dem Merkzeichen „aG“, „Bl“ oder „H“ besitzt oder
  • der Versicherte in den Pflegegrad 3 eingestuft ist und zusätzlich eine dauerhafte Beeinträchtigung der Mobilität gegeben ist oder
  • eine Einstufung in den Pflegegrad 4 oder 5 vorliegt oder
  • der Versicherte bis zum 31. Dezember 2016 eine Einstufung in die Pflegestufe 2 hatte und seit dem 1. Januar 2017 mindestens eine Einstufung in den Pflegegrad 3 vorliegt

Versicherte, die vergleichbar in ihrer Mobilität beeinträchtigt sind, legen uns bitte vor Antritt der Fahrt eine ärztliche Verordnung vor, wir prüfen dann, ob wir die Fahrkosten übernehmen können. Sprechen Sie uns an, wir beraten Sie gern.

Bei bestimmten Serienfahrten wie z.B. zur onkologischen Strahlenbehandlung oder onkologischen Chemotherapie leisten Sie bei uns nur für die erste und letzte Fahrt der Behandlungsserie eine Zuzahlung.