Tipps gegen eisige Temperaturen

Der Winter hat Deutschland fest in eisiger Hand. Höchste Zeit also für einige „Erste Hilfe“-Tipps, mit denen man sich gegen die eisigen Temperaturen schützen kann.

Warme Füsse …

Wenn Sie zu kalten Füßen neigen: Es gibt diverse Sohlen, die Sie sich in die Schuhe legen können, damit die Kälte nicht durch die Sohle dringt (zum Beispiel Lammfellsohlen und Sohlen mit Alubeschichtung). Zudem sind Einlegesohlen erhältlich, die aktiv wärmen, beispielsweise durch eine chemische Verbindung, die wirkt, sobald man die Packung aufreißt. Rund fünf Stunden halten diese Sohlen warm. Falls Sie mehrere Stunden bei klirrender Kälte im Freien sein sollten, helfen Sohlen, die mit Batteriebetrieb die Füße anheizen. Ein Sortiment gibt es in Outdoorläden und manchmal auch beim Discounter – je nach Technik ab drei Euro.

 … und warme Hände 

Auch die Hände müssen nicht kalt bleiben: In Supermärkten, Drogerien und Sportgeschäften werden im Winter unzählige Modelle von Taschenwärmern angeboten. Sie funktionieren nach unterschiedlichen physikalischen oder chemischen Prinzipien. Einmalhandwärmer auf chemischer Basis erhitzen sich bei Kontakt mit der Luft nach dem Aufreißen der Packung auf bis zu 70 Grad Celsius und halten etliche Stunden. Besonders umweltfreundlich sind diese Aktivkohlewärmer natürlich nicht. Wiederverwendbar sind Handwärmer mit Natriumacetat, einer kristallinen Substanz, die zunächst flüssig ist. Knickt man die kleinen Metallplättchen im Inneren des Taschenwärmers, dann wechselt der Aggregatzustand von flüssig zu fest. Nach dem Benutzen müssen sie erst ins heiße Wasserbad, damit sich ihre Heizfunktion wieder aktivieren lässt. Solche Taschenwärmer gibt es bereits für rund zwei Euro. 

Wie es auch Zuhause schön warm bleibt 

Gerne hat man auch die eigenen vier Wände angenehm warm. Aber bevor Sie alle Heizkörper voll aufdrehen: Behalten Sie die Kosten im Blick! Rund zehn Prozent Heizkosten können Sie jährlich sparen, wenn Sie an jeden Heizkörper ein Thermostat anbringen. In die digitalen Geräte sind Zeitschaltuhren eingebaut. Damit können Sie festlegen, wann ein Heizkörper heizt und wann er ruhig kalt bleiben kann. Außerdem können Sie die Heiztemperaturen für jeden Raum individell bestimmen. Wenn Sie also gegen 18.00 Uhr von der Arbeit nach Hause kommen, können Sie das Wohnzimmer ab 17.30 Uhr auf 21 Grad Celsius heizen. Dann ist es bereits warm, wenn Sie kommen, ohne dass die Heizung den ganzen Tag laufen muss. Aber senken Sie die Temperatur tagsüber nicht zu stark ab. In jedem Raum sollten rund 18 Grad Celsius sein, damit sich an den Wänden kein Schimmel bildet.

 

 

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